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Rotationslaser: Die Top 6 Modelle im Vergleich 2021 | Alle Infos


Rotationslaser

Rotationslaser werden häufig auf Baustellen eingesetzt

Rotationslaser sind lasergestützte Messgeräte, welche dazu eingesetzt werden um Ebenen auszumessen. Deshalb kommen diese meistens auf Baustellen zum Einsatz. Dort werden sie dazu eingesetzt um Betonplatten, Decken, Böden und Leitungen präzise auszumessen.

 

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Geodäsie. Dies sind allerdings speziell dafür angepasste Geräte, die Sie eher nicht auf den Baustellen vorfinden.

 

Es gibt viele verschiedene Hersteller von Rotationslasern und alle haben Ihre eigenen Begriffe für verschiedene Funktionen. Zudem funktionieren einige Features wie die TILT Funktion bei einigen Geräten leicht anders. 

 

Deshalb ist vor einem Kauf eine genaue Recherche nötig, damit Sie genau wissen welche Funktionen das Gerät mit sich bringt. Wir haben Ihnen hier die beliebtesten Rotationslaser mit deren Features aufgelistet, damit Sie diese einfacher untereinander vergleichen können. Viel Spaß beim Vergleichen wünscht Ihnen Ihr finde-dein-produkt.de Team.

 

 


Die besten Rotationslaser im Vergleich


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STABILA Rotationslaser LAR 350 Bosch Rotationslaser GRL 400 H Nedo Rotationslaser SIRIUS 1 HV Bosch Rotationslaser GRL 600 CHV Dewalt Rotationslaser DCE074D1R-QW Makita Rotationslaser SKR200Z
Modell STABILA Rotationslaser LAR 350Bosch Rotationslaser GRL 400 HNedo Rotationslaser SIRIUS 1 HVBosch Rotationslaser GRL 600 CHVDewalt Rotationslaser DCE074D1R-QWMakita Rotationslaser SKR200Z
Preis

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Amazon Bewertung
Laservariante:RotationslaserRotationslaserRotationslaserRotationslaserRotationslaserRotationslaser
Arbeitsbereich mit Empfänger800 m400 m300 m600 m457 m200 m
Nivelliergenauigkeit0.1 mm/m0.083 mm/m0.1 mm/m0.05 mm/m0.1 mm/m0.1 mm/m
Rotationsgeschwindigkeit600 U/min600 U/min600 U/min600 U/min1200 U/min600 U/min
Vertikal einsetzbar
Punktmodus
vollau. Neigungsfunktion
Laserklasse222222
LaserfarbeRotRotRotRotRotRot
TILT Funktion
VWS Funktion
SCAN Funktion
IP Schutzklasse655665685454
EnergieversorgungBatterienBatterienAkku fest installiertBatterienAkku fest installiertAkku fest installiert
Garantiedauer*2 Jahre3 Jahre bei Registrierung2 Jahre3 Jahre bei Registrierung3 Jahre bei Registrierung3 Jahre bei Registrierung
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Was ist ein Rotationslaser


Ein Rotationslaser ist ein Messgerät, welches dazu in der Lage ist Ebenen auszumessen. Hierfür wird eine Laserebene erzeugt, welche es ermöglicht Höhen rationell im Bezug zum Rotationslaser zu setzten. Ein Laserstrahl erzeugt diese Ebene, indem er um die eigene Achse mit einer hohen Rotationsgeschwindigkeit von 600 U/min gedreht wird. Vom Menschen wird der Laserstrahl dann wie eine Laserlinie wahrgenommen.

 

Allerdings ist diese Laserlinie in einigen Metern sehr schwer zu erkennen, sodass sogenannte Empfänger eingesetzt werden. Dieser macht sich die Rotation des Lasers zu Nutze, da dieser den Laser wie ein on off Signal wahrnimmt. So ist er in der Lage die aufgespannte Laserebene auf einen Millimeter zu finden und durch eindeutige on off Signale Fehlmessungen zu vermeiden.

 

Die Funktionsweise eines Rotationslasers lässt sich einfach erklären. Im Gerät wird ein Laserstrahl erzeugt, welcher zu einem rotierenden Kopf gelenkt wird. Dieser Kopf winkelt den Laserstrahl um 90 Grad an, umso den Laserstrahl auf einer Ebene rotieren zu lassen.

 

Ein Rotationslaser können Sie sich wie einen drehenden Laserpointer vorstellen.

Hinzu kommt eine komplexe Selbstnivellierung, welche dafür sorgt, dass die Laserebene immer in Waage ist. Diese wird entweder durch ein „einfaches“ Pendel erzeugt oder durch Servomotoren. Bei hochwertigen Rotationslasern kommen in den meisten Fällen Servomotoren zum Einsatz, da diese eine vertikale Nivellierung erlauben.

 


Vorteile von Rotationslaser gegenüber Linienlasern / Kreuzlinienlasern


 

 Hohe Reichweiten / Großer Arbeitsbereich


Rotationslaser sind mithilfe eines Empfängers in der Lage Arbeitsbereiche mit einem Durchmesser von 600 Metern und mehr zu schaffen. Ein Kreuzlinienlaser / Linienlaser mit passendem Empfänger hingegen nur 100 bis 200 Metern.

 

Der Arbeitsbereich ohne Empfänger ist vom Rotationslaser zudem leicht erhöht, allerdings sind Kreuzlinienlaser in diesem Bereich deutlich besser erkennbar. Beachten Sie das die Größe des Arbeitsbereiches immer nur den Durchmesser angibt. Das bedeutet die maximale Entfernung vom Empfänger zum Laser beträgt die hälfte des angegeben Arbeitsbereiches.

 

 Hohe Genauigkeit


Hochwertige Rotationslaser bieten eine wesentlich höhere Genauigkeit als Linienlaser. Dies ist besonders auf langen Distanzen wichtig, da die Abweichung für jeden Meter zunimmt. Die hohe Genauigkeit wird bei Rotationslasern durch hochwertige Servomotoren erzielt. Ein hochwertiger Rotationslaser hat eine Genauigkeit von 0,1 Millimeter auf 1 Meter. Professionelle Kreuzlinienlaser hingegen nur eine Genauigkeit von 0,3 Millimeter auf 1 Meter.

 

 Geeignet für Baustellen


Aufgrund der beiden genannten Vorteile, eignen sich die Rotationslaser hervorragend für den Baustelleneinsatz. So finden Sie auf jeder größeren Baustelle mindestens einen Rotationslaser, welcher die Messarbeiten wesentlich beschleunigt und erleichtert.

 

Zudem können diese auch bei Maschinen zum Einsatz kommen. Ein Beispiel wäre ein Bagger wo ein großer Empfänger am Arm befestigt wurde, wodurch der Baggerfahrer genau abschätzen kann wie tief er noch zu graben hat.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass viele Hersteller ihre Rotationslaser speziell für den Baustelleneinsatz entwickelt haben. So sind diese in der Regel mit einem hohen IP Schutzgrad zertifiziert, welches dem Laser vor den rauen Bedingungen auf der Baustelle schützt. Weiterhin sind viele praktische Features vorhanden, wie eine Fernbedienung oder eine ALIGN Funktion.

 


Einsatzgebiete Rotationslaser


Rotationslaser werden überall dort eingesetzt, wo wir über längere Distanzen mehrere Bezugspunkte auf einer Ebene benötigen. Anwendungsgebiete finden sich deshalb besonders oft auf Baustellen. Denn mit solch einem Helfer lassen sich Fenster auf der gleichen Höhe verbauen oder ein Mauerwerk gleichmäßig hochmauern.

 

Auch zum Verlegen von Rohen, wo es auf ein Gefälle ankommt, ist solch ein Rotationslaser ein praktischer Helfer. Denn hochwertige Geräte können die aufgespannte Laserebene um einige grad selbständig kippen. So haben Sie praktische Bezugspunkte um schnell und einfach ein Gefälle einzustellen.

 

Ein weiterer Anwendungsbereich liegt beim Einsatz von schwerem Gerät. So werden Planierraupen und Bagger mit einem sogenannten Maschinenempfänger ausgestattet, welcher es den schweren Geräten erlaubt millimetergenaue Arbeiten auszuführen.

 

Der Haupteinsatzzweck von Rotationslasern befindet sich auf einer Baustelle.

 


Unsere Empfehlung für verschiedene Anwendungsgebiete


Hobby Handwerker


Einsatzgebiete:

  • Hauptsächlich im Innenbereich
  • Bilder aufhängen
  • Möbel ausrichten

 

Empfohlenes Messinstrument:

  • 360° Kreuzlinienlaser

 

Engagierter Heimwerker


Einsatzgebiete

  • Innenbereich
  • z.B. Fliesen, Installation von Küchen (nur Kreuzlinienlaser)
  • Kleinere Aufgaben im Außenbereich
  • z.B. das Ausrichten von Zäunen
  • Größere Arbeiten im Außenbereich (nur Rotationslaser)
  • z.B. Ausrichten von Begrenzungssteinen, Bauen von Gartenhäusern etc.

 

Empfohlene Geräte

  • 360° Kreuzlinienlaser / 3 Achsen / Grün / Empfängermodus
  • Simpler Rotationslaser wie der Bosch GRL 400 H

 

Kleinere Betriebe


Einsatzgebiete:

  • Mauern
  • Pflastern
  • Trockenbau

 

Empfohlene Rotationslasereigenschaften:

  • Arbeitsbereich 400 Meter
  • Vertikal Einsetzbar
  • Laserklasse 2
  • TILT Funktion

 

Baustellen Einsatz


Einsatzgebiete:

  • Trockenbau
  • Großbauprojekte
  • Maschineneinsatz

 

Empfohlene Rotationslasereigenschaften:

  • Arbeitsbereich 600 Meter
  • Vertikal Einsetzbar
  • TILT Funktion
  • VWS Funktion
  • SCAN Funktion
  • Punktmodus
  • IP Schutzklasse min 65

 

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STABILA Rotationslaser LAR 350 Bosch Rotationslaser GRL 400 H Nedo Rotationslaser SIRIUS 1 HV Bosch Rotationslaser GRL 600 CHV Dewalt Rotationslaser DCE074D1R-QW Makita Rotationslaser SKR200Z
Modell STABILA Rotationslaser LAR 350Bosch Rotationslaser GRL 400 HNedo Rotationslaser SIRIUS 1 HVBosch Rotationslaser GRL 600 CHVDewalt Rotationslaser DCE074D1R-QWMakita Rotationslaser SKR200Z
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Laservariante:RotationslaserRotationslaserRotationslaserRotationslaserRotationslaserRotationslaser
Arbeitsbereich mit Empfänger800 m400 m300 m600 m457 m200 m
Nivelliergenauigkeit0.1 mm/m0.083 mm/m0.1 mm/m0.05 mm/m0.1 mm/m0.1 mm/m
Rotationsgeschwindigkeit600 U/min600 U/min600 U/min600 U/min1200 U/min600 U/min
Vertikal einsetzbar
Punktmodus
vollau. Neigungsfunktion
Laserklasse222222
LaserfarbeRotRotRotRotRotRot
TILT Funktion
VWS Funktion
SCAN Funktion
IP Schutzklasse655665685454
EnergieversorgungBatterienBatterienAkku fest installiertBatterienAkku fest installiertAkku fest installiert
Garantiedauer*2 Jahre3 Jahre bei Registrierung2 Jahre3 Jahre bei Registrierung3 Jahre bei Registrierung3 Jahre bei Registrierung
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Worauf beim Kauf besonders geachtet werden muss


Bei jedem Kauf steht im Vordergrund, dass das Gerät alle anliegenden Aufgaben erledigen kann und dies zu dem günstigsten Preis. Natürlich kommen noch weitere Faktoren wie die Langlebigkeit und die Komptabilität mit den bereits vorhandenen Gerätschaften hinzu.

 

 Energieversorgung


Ein entscheidender Punkt wäre zudem die Energieversorgung. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Geräte von Bosch, denn diese verwenden geräteübergreifende Akkus oder lassen sich mit Batterien betreiben.

 

So haben Sie nicht das Problem, dass Sie das Gerät aufgrund eines leeren Akkus nicht verwenden können. Sie können nämlich den leeren Akku mit einem vollgeladenen Akku oder Batterien austauschen.

 

Austauschbare Akkus sind besonders praktisch

 

 Passendes Zubehör


Das kompatible Zubehör entscheidet zusätzlich darüber, wofür Sie den Laser verwenden können. So können Sie einen Rotationlaser erst dann für das Einweisen von schweren Geräten einsetzten, wenn dieser mit einem Maschinenempfänger kompatibel ist. Mehr Informationen finden Sie in unserem Artikel: Rotationslaser mit Empfänger

 

 Der Arbeitsbereich mit Empfänger


Je größer der Arbeitsbereich ist, desto länger sind die Entfernungen auf die Sie arbeiten können. Allerdings benötigen Sie für Reichweiten von über 40 Metern einen Empfänger welcher mit Ihrem Rotationslaser kompatibel ist.

 

Weiterhin sollten Sie unbedingt wissen, dass es sich bei der Angabe Arbeitsbereich um den Durchmesser handelt. Wenn Sie die maximale Entfernung vom Empfänger zum Rotationslaser wissen möchten, müssen Sie den Arbeitsbereich durch die hälfte teilen.

 

Es gibt aber auch Bedingungen wo ein Kreuzlinienlaser bzw. Linienlaser die bessere Wahl darstellt. Dies ist zum Beispiel bei der Verwendung in kleineren Räumen der Fall. Denn in diesen ist der Laser von einem Kreuzlinienlaser für das menschliche Auge besser sichtbar.

 

Die Empfängerreichweite ist ein wichtiger Faktor

 

 Die Neigungsfunktion


Die „vollwertige“ vollautomatische Neigungsfunktion hört sich zwar verlockend an, wird aber in den meisten Fällen nicht benötigt. Wenn Sie also auf diese verzichten können, sparen Sie oftmals 500,00€ bis 1000,00€ in der Anschaffung. Wenn Sie diese allerdings benötigen, lesen Sie sich bitte die Informationen zu den verschiedenen Neigungsfunktionen bei der entsprechenden Überschrift durch.

 

 Grüner oder Roter Laser


Auch die Wahl eines Grünen Lasers ist in den meisten Fällen nur ein unnötiges Gimmick. Denn über längere Entfernungen ist auch der grüne Laser nur schwer zu erkennen. So benötigt auch der grünen Laser auf längere Entfernung einen Empfänger. Somit können Sie sich einige hundert Euro sparen, indem Sie auf eine rote Variante zurückgreifen.

 

 Die Wahl der Laserklasse


Auch die Wahl der Laserklasse 2 können wir Ihnen an dieser Stelle ans Herz legen. Außer wenn Sie unbedingt die lange Empfängerreichweite von über 800 Metern der Laserklasse 3R benötigen. Denn um die Laserklasse 3R verwenden zu dürfen, müssen Sie einen 400,00€ Lehrgang absolvieren. Zusätzlich kommt hinzu, dass Sie sich bei der Berufsgenossenschaft melden müssen und diese Sie auch bei der Verwendung kontrolliert.

 


Alle Eigenschaften von Rotationslaser erklärt


 Rotationsgeschwindigkeit


Die „Standard“ Rotationsgeschwindigkeit beträgt 600 Umdrehungen in der Minute. Bei einigen Modellen können Sie diese entweder in verschiedenen Stufen oder stufenlos einstellen.

 

Wenn Sie diese auf 0 Umdrehungen in der Minute reduzieren können, wird dies auch als Punktmodus bezeichnet. In diesem Modus dreht sich der Laserkopf nicht, sondern projiziert einen Laserpunkt an die Wand. Sie können sich dies wie einen großen Laserpointer vorstellen. Den Laserpunkt können Sie dann nach Links und Rechts verschieben oder wenn der Rotationslaser vertikal aufgebaut ist nach oben und unten.

 

Wenn Sie die Rotationslasergeschwindigkeit einstellen können, bringt Ihnen dies einige Vorteile mit sich. So wird der Laser für das menschliche Auge bei niedrigeren Umdrehungsgeschwindigkeiten besser sichtbar und zudem verringert sich der Energieverbrauch.

 

Eine einstellbare Rotationsbereichen kann bei bestimmten Bedingungen hilfreich sein.

 

Bei höheren Umdrehungen wird die Genauigkeit von Empfängern erhöht. Dies liegt daran, dass dieser schneller anzeigen kann ob der Laser zu weit oben oder zu weit unten ist. Besonders bei der Verwendung von Maschinenempfängern ist dies wichtig. Deshalb bietet Dewalt bei einigen Modellen eine Umdrehungsgeschwindigkeit von 1200 U/min an.

 

 IP Schutzklasse


Die IP Schutzklasse unterteilt sich in zwei Zahlen. Wobei die erste Zahl für die Wasserfestigkeit und die zweite den Schutzgrad gegen Stoffe beschreibt. 

Tabelle des IP-Schutzgrades:

1. Kennziffer Bedeutung
0 kein Schutz
1  >50 mm z.B. Handrücken
2 >12,5 mm z.B. Finger
3 >2,5 mm z.B. Werkzeug
4 >1,0 mm z.B. Draht
5 Staub in großer Menge
6 staubdicht
2. Kennziffer Bedeutung
0 Kein Schutz
1 Tropfwasser
2 fallendes Tropfwasser
3 fallendes Sprühwasser
4 allseitiges Spritzwasser
5 Strahlwasser Düse
6 starkes Strahlwasser

 

 Selbstnivellierung


Die Selbstnivellierung sorgt dafür, dass die Laserlinie genau in Waage ist und ist somit das wichtigste Feature bei einem Rotationslaser. Ohne diese müssten Sie den Laser mühselig einstellen und bei der kleinsten Erschütterung nachjustieren. Zudem ist es fast unmöglich die Nivellierung genau so präzise herzustellen wie es ein selbstnivellierendes Gerät kann.

 

Deshalb sollten Sie nur Rotationslaser mit einer Selbstnivellierung für einen Kauf in Betracht ziehen. Die Selbstnivellierung unterscheidet sich zudem von Gerät zu Gerät in ihren Eigenschaften. Dabei ist das einfachste Unterscheidungsmerkmal die Nivelliergenauigkeit, die die Abweichung pro Meter angibt. Je niedriger dieser Wert ist, desto genauer kann das Gerät den Laser Selbstnivellieren.

 

Weiterhin sind Profi Geräte in der Lage, die Laserachse etwas zu neigen und mithilfe der Selbstnivellierung genau die gewünschte Neigung zu projizieren. Eine weitere Besonderheit besteht wenn Sie den Rotationslaser dazu verwenden möchten um eine horizontale Laserlinie zu projizieren. Denn dann müssen Sie darauf achten, dass der Rotationslaser die Selbstnivellierung auch auf der Seite liegend anwenden kann.

 

Wie viel die Selbstnivellierung an Schrägstellung ausgleichen kann, wird als Nivellierbereich angegeben. In den meisten Fällen liegt dieser zwischen 5 bis 6 Grad. Es gibt übrigens zwei Arten wie die Selbstnivellierung umgesetzt werden kann, durch ein Pendel oder durch Servomotoren. In der Regel stellt die Lösung mit Servomotoren die hochwertigere Lösung dar. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel: Rotationslaser Selbstnivellierend

 

Die Selbstnivellierung ist die wichtigste Eigenschaft.

 

 TILT Funktion


Die TILT Funktion schaltet den Laser bei Erschütterungen ab. Dies hat den Hintergrund, da die Position der Laserlinie sich bereits bei kleineren Erschütterungen um ein paar Millimeter von der eingestellten Höhe verschieben kann.

 

Dabei gibt es zwei Arten wie die TILT Funktion von den Herstellern umgesetzt wird. Die erste und sicherste Variante ist die: Der TILT Sensor erkennt eine Erschütterung und der Laser wird komplett abgeschaltet bis der Nutzer diesen wieder einschaltet.

 

Die zweite Umsetzungsmöglichkeit ist: Der Laser schaltet sich nur für den Moment der Erschütterung aus. Sobald er sich wieder selbstnivelliert hat, beginnt er automatisch damit eine Laserebene zu erzeugen. Dies kann zur Folge haben, dass die Laserebene sich in der Höhe verändert und es so zu unbemerkten Messfehlern kommen kann.

 

Eine Feststellfunktion kann den Laser auch schief weiter rotieren lassen.

 

Aus diesem Grund wird bei fast allen Rotationslasern die erste Variante der TILT Funktion verwendet. Mit dieser schaltet sich der Laser zwar öfters komplett ab, aber das Risiko von Fehlmessungen singt signifikant.

 

  Automatische Höhenüberwachung


Die automatische Höhenüberwachung ist eine Erweiterung der TILT Funktion. Allerdings wird die Bezeichnung „automatische Höhenüberwachung“ nicht von allen Herstellern verwendet. So kann es sein, dass ein Rotationslaser die gleiche Funktion wie eine automatische Höhenüberwachung aufweist aber nicht mit dieser gekennzeichnet ist.

 

Was aber macht die Höhenüberwachung eigentlich? Wie oben bereits erwähnt ist diese eine Erweiterung der TILT Funktion. Sie überwacht ob sich die Höhe immer konstant hält, das heißt wenn der Rotationslaser erschüttert wird und sich die Höhe nicht verändert hat, läuft dieser automatisch wieder an.

 

Sie bietet allerdings noch einem zusätzlichen Schutz gegenüber der normalen TILT Funktion. So kann es passieren das eine höhen Veränderung des Lasers sehr sanft geschieht, wo die TILT Funktion nicht auslösen würde. In diesem Falle schlägt dann die automatische Höhenüberwachung Alarm und Messfehler werden effektiv vermieden.

 

 VWS: Vibration Wind Schutz


Wenn ein kleiner Windstoß oder leichte Vibrationen den Rotationslaser durchrütteln, würde sich dieser durch die TILT oder durch die Automatische Höhenüberwachung abschalten. Dies kann besonders nervig sein, wenn der Rotationslaser neben einem Rüttler aufgebaut wurde. Auch schwere vorbeifahrende Fahrzeuge könnten bereits die Überwachungsfunktionen auslösen.

 

Für dieses Einsatzgebiet wurde die VWS entwickelt, Sie erlaubt es dem Rotationslaser weiter zu arbeiten obwohl sich dieser leicht verschiebt. Hier muss jedoch in Kauf genommen werden, dass es zu kleinen Messfehlern kommen kann.

 

 Laserklassen


Es gibt zwei unterschiedliche Laserklassen für Rotationslaser: Laserklasse 2 und Laserklasse 3R. Die Laserklasse 2 (1mW) kann durch jeden eingesetzt werden.

 

Die Laserklasse 3R (5mW) darf nur von gewerblichen Kunden eingesetzt werden, welche zudem noch einen 400,00€ Lehrgang absolviert haben. Zusätzlich muss man sich bei der Berufsgenossenschaft melden. Es ist also eine Menge Bürokratie für einen 3R Laser nötig.

 

Die Vorteile für einen 3R Laser sind: Eine 20% bessere Sichtbarkeit und eine längere Empfängerreichweite bzw. Arbeitsbereich.

 

Die Laserklasse 2 verfügt über einen 1 Milliwatt Laser.

 

Die Laserklasse 3R verfügt über einen 5 Milliwatt Laser und kann bleibende Schäden in der Netzhaut verursachen.

Die Laserklasse 2 kann von jedem verwendet werden

 

 Tracking Funktion / Align Funktion


Die Tracking Funktion erlaubt es dem Rotationslaser den Empfänger zu „suchen“. Dabei neigt er die Laserlinie in beide Achsen bis er den Empfänger genau trifft. Besonders wenn Neigungen bestimmt werden oder mit diesen gearbeitet wird, ist dies sehr praktisch. Denn bei einigen Modellen können Sie sich durch diese Funktion ganz bequem die Neigung in Prozent auf ein Display anzeigen lassen.

 

 Innenraumfunktion / Scanning Funktion /SCAN


Kreuzlinienlaser oder Linienlaser sind in Innenräumen wesentlich besser für das menschliche Auge zu erkennen. Um diesen Nachteil etwas entgegenzuwirken besitzen einige Rotationslaser über eine sogenannte SCAN Funktion.

 

Diese lässt den Laserpunkt in einem bestimmten Bereich hin und her pendeln wodurch er bessere sichtbar ist. Eine weitere Möglichkeit die Sichtbarkeit positiv zu beeinflussen, wäre es die Rotationsgeschwindigkeit herabzusetzten oder gleich auf den Punktmodus zurückzugreifen.

 

 Bereichsabschaltung


Die Bereichsabschaltung funktioniert so ähnlich wie die SCAN Funktion. Allerdings dreht sich der Laserkopf immer noch komplett (360 Grad) um die eigene Achse. Es wird lediglich der Laser in einem bestimmten Bereich angeschaltet bzw. ausgeschaltet.

 

So wird der Laser nicht mehr 360 Grad ausgegeben, sondern nur in der Gradzahl, die Sie wählen. Der Vorteil hierbei ist, dass andere Arbeiter nicht durch den Laserstrahl gestört werden. Dies ist besonders wichtig, wenn es sich um einen 3R Laser handelt oder es mehrere Rotationslaser auf der gleichen Baustelle im Einsatz sind. Es wird aber keine Sichtverbesserung des Lasers durch diese Funktion wie bei der SCAN Funktion erreicht. Allerdings ist die Bereichsabschaltung etwas Geräteschonender.

 

 Neigungsfunktion


Die Neigungsfunktion sorgt bei Rotationslasern oftmals für Verwirrung. Denn sie kann auf verschiedene Arten und Weisen umgesetzt werden. Zudem gibt es keine klaren Bezeichnungen für die genaue Funktionsweise. Wenn Sie also auf eine sehr gute Neigungsfunktion angewiesen sind, sollten Sie sich sehr gut über die Neigungsfunktion des Gerätes informieren.

 

Grundlegend gibt es 3 Möglichkeiten wie eine Neigungsfunktion umgesetzt werden kann. Allerdings ist nur eine davon für professionelles Arbeiten geeignet.

 

Die einfachste Umsetzung ist eine Feststellfunktion mit der Verwendung eines Neigungstellers. Die Feststellfunktion deaktiviert die Selbstnivellierung und sorgt dafür, dass der Laser auch im gekippten Zustand eine Laserebene erzeugt.

 

Mit dem Neigungsteller kann dann der gewünschte Winkel gewählt werden. Diese Neigungsfunktion können wir wirklich niemanden empfehlen, denn Sie werden die Winkel auf keinen Fall ordentlich und reproduzierbar einstellen können.

 

Die nächste Möglichkeit ist die etwas weiter entwickelte Variante. Hierfür wird kein Neigungsteller mehr benötigt, denn der Rotationslaser stellt den Winkel mithilfe von Stellmotoren selbstständig ein.

 

Eine vollwertige Neigungsfunktion ist sehr teuer, wenn Sie diese also nicht benötigen sollten Sie lieber auf günstigere Geräte zurückgreifen.

 

Jedoch wird auch bei dieser Variante die Selbstnivellierung ausgeschaltet und es kann zu Messfehlern kommen. Leider wird diese Funktion auch als vollautomatische Neigungsfunktion beschrieben. Diese Neigungsfunktion eignet sich unserer Erfahrung nach, nur für gelegentliche Arbeiten wo es nicht auf jeden Millimeter drauf ankommt.

 

Die letzte Möglichkeit ist die „vollwertige“ vollautomatische Neigungsfunktion. Diese erlaubt es nämlich reproduzierbar den gleichen Winkel einzustellen. Dies wird erreicht, in dem die Selbstnivellierung nicht ausgeschaltet wird und der Winkel durch hochwertige Servomotoren eingestellt wird. Solche Geräte verfügen meistens auch über eine Align oder Tracking Funktion. Leider sind diese Geräte sehr teuer in der Anschaffung und Sie sollten sich genau überlegen ob Sie die Funktion wirklich benötigen.

 

 Laserfarbe


Grüne Laser sind den Roten Laser im Bereich Sichtbarkeit klar überlegen. Diese ist bis zu 4 Mal besser für das Menschliche Auge. Allerdings wird diese Farbe nur sehr selten benötigt. Denn über längere Distanzen muss zwangsläufig mit einem Empfänger gearbeitet werden, welchem die Farbe egal ist.

 

Hinzu kommt, dass im Innenbereich Kreuzlinienlaser den Rotationslasers im Thema Sichtbarkeit überlegen sind. Zudem sind grüne Rotationslaser wesentlich teurer in der Anschaffung und bieten ein engeres Temperaturfenster. Deshalb empfehlen wir die Verwendung von Roten Lasern bei Rotationslasern.

 


Die häufigsten Fragen


 

Warum sind Rotationslaser so teuer?


Wenn Sie Rotationslaser mit einem einfachen Linienlasern oder Kreuzlinienlaser vergleichen, fällt Ihnen schnell auf, dass dieser oftmals doppelt so teuer ist. Dies hat natürlich auch seinen Grund, denn Rotationslaser besitzen eine wesentlich längere Empfängerreichweite und sind um einiges genauer.

 

All dies wird durch den rotierenden Laserkopf ermöglicht, welcher durch seine Drehung für ein starkes On Off Signal beim Empfänger sorgt. Zusätzlich wird durch die Drehung ein präziseres ausbalancieren des Lasers ermöglicht. Allerdings sind schnell drehende Bauteile oftmals teuer in der Herstellung. So muss zum Beispiel ein teurer Elektromotor und hochwertige Servomotoren verwendet werden.

 

Warum gibt es nur wenige grüne Rotationslaser?


Viele Rotationslaser werden nur mit einem roten Laser angeboten. Dies liegt an der mangelnden Nachfrage an den grünen Modellen. Denn die grünen Laser kosten einiges Mehr, verbrauchen mehr Strom und sind Temperaturanfälliger.

 

Der einzige Vorteil gegenüber den massiven Nachteilen ist dabei, dass auf kürzere Distanzen der Laser besser erkennbar ist. Da Rotationslaser allerdings hauptsächlich auf lange Distanzen mit einem Empfänger zum Einsatz kommen ist der Vorteil eines grünen Lasers einfach nicht gegeben.

 

Was ist das wichtigste bei einem Rotationslaser?


Das wichtigste bei einem Rotationslaser ist die Nivelliergenauigkeit und ein großer Arbeitsbereich mit einem Empfänger. Auch eine TILT Funktion ist sehr wichtig, allerdings besitzt jeder vernünftige Rotationslaser über solch eine Funktion. Die Wichtigkeit der anderen Features und Eigenschaften hängen nach diesen 3 Punkten maßgeblich von Ihrem Einsatzgebiet ab.

 

Funktioniert jeder Empfänger mit jedem Rotationslaser?


Nein auf keinen Fall. Es gibt nämlich spezielle Empfänger für Kreuzlinienlaser und Rotationslaser die nur auf das jeweilige Gerät verwendet werden können. Zudem kommt hinzu, dass die meisten Empfänger nur mit bestimmten Modellen funktionieren. Logischerweise ist es im Fall von einem Bosch Empfänger ein Bosch Rotationslaser. Sie können also nicht verschiedene Marken untereinander tauschen.