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Rotationslaser Selbstnivellierend: Wichtige Infos | Top 4 Modelle 2021


Ein Rotationslaser Selbstnivellierend ist eine große Hilfe bei jeder Art von Vermessungsarbeiten. Sowohl Profis als auch Heimwerker können jede Art von Räumlichkeiten mit und ohne Schrägen vermessen.

 

Durch die Selbstnivellierungsfunktion erfolgt die automatische Einstellung des Gerätes, sodass die Laserlinien mit präziser Genauigkeit senkrecht oder waagerecht ausgerichtet werden. Rotationslaser mit Feststellfunktion sind hingegen auch in der Lage Schrägen und Neigungen zu vermessen.

 

In der Regel sind alle Rotationslaser Selbstnivellierend, allerdings nicht wenn vertikal etwas vermessen werden soll.

 

Eine Besonderheit stellen hingegen hochwertige Rotationslasern mit Stellmotoren dar, diese können „geeichte“ Neigungen mithilfe der Selbstnivellierungsfunktion vermessen.

 


Die Top 4 Rotationslaser im Vergleich


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Nedo Rotationslaser SIRIUS 1 HV Bosch Rotationslaser GRL 600 CHV Bosch Rotationslaser GRL 400 H Makita Rotationslaser SKR200Z
Modell Nedo Rotationslaser SIRIUS 1 HVBosch Rotationslaser GRL 600 CHVBosch Rotationslaser GRL 400 HMakita Rotationslaser SKR200Z
Preis

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Amazon Bewertung
Laservariante:RotationslaserRotationslaserRotationslaserRotationslaser
Arbeitsbereich mit Empfänger300 m600 m400 m200 m
Nivelliergenauigkeit0.1 mm/m0.05 mm/m0.083 mm/m0.1 mm/m
Rotationsgeschwindigkeit600 U/min600 U/min600 U/min600 U/min
Vertikal einsetzbar
Punktmodus
vollau. Neigungsfunktion
Laserklasse2222
LaserfarbeRotRotRotRot
TILT Funktion
VWS Funktion
SCAN Funktion
IP Schutzklasse65685654
EnergieversorgungAkku fest installiertBatterienBatterienAkku fest installiert
Garantiedauer*2 Jahre3 Jahre bei Registrierung3 Jahre bei Registrierung3 Jahre bei Registrierung
Zu Amazon*Zu Amazon*Zu Amazon*Zu Amazon*

 


Was bewirkt eine Selbstnivellierungsfunktion?


Technische Geräte wie ein Rotationslaser oder Kreuzlinienlaser bieten Profis und Heimwerkern eine Vielzahl an Hilfestellungen im Bereich der Vermessungstechnik. Besonders praktisch sind Vermessungshilfen welche Selbstnivellierend sind. Denn mit der Selbstnivellierungsfunktion ist es ganz einfach, senkrechte und waagerechte Laserebenen bis auf wenige Millimeter genau zu erzeugen.

 

Umständliche Einstellungen per Hand und Wasserwage entfallen, da der Laserstrahl sich automatisch senkrecht und/oder waagerecht ausrichtet. Die Nivellierungsgenauigkeit gibt die Abweichung pro Meter an. Je niedriger dieser Wert ist, desto genauer die Selbstnivellierung des Rotationslasers.

 

Eine Selbstnivellierung kann allerdings auch dafür verwendet werden, um geeichte Winkel zu erzeugen. So weiß das Gerät mithilfe von Sensoren, wo die Horizontale ist und errechnet aufgrund dieser Grundlage die Winkel. So sind diese Geräte in der Lage exakt ein 3% Gefälle auszumessen. Dies ist besonders für große Parkflächen oder ähnliches notwendig.

 

Hochwertige Rotationslaser sind in der Lage geeichte schräge Laserebenen zu erzeugen.

 

Allerdings verfügen nur Profi Geräte über solch eine geeichte vollautomatische Neigungsfunktion. Günstige Alternativen setzten auf eine so genannte Feststellungsfunktion. Mit der können zwar auch Winkel ausgemessen werden, allerdings sind diese nicht „geeicht“ und müssen manuell eingestellt werden.

 


Welche Unterschiede gibt es bei den Selbstnivellierfunktionen bei Rotationslasern?


Zu unterscheiden sind horizontale und vertikale Selbstnivellierungsfunktionen. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass nicht jeder selbstnivellierende Rotationslaser neben den horizontalen auch vertikalen Laserstrahlen projiziert. Oftmals sind nur hochpreisige Geräte in der Lage, horizontale und vertikale Vermessungen mit der Selbstnivellierfunktion zu verrichten.

 

Nur Rotationslaser mit vollautomatischen Neigungsfunktionen machen sich die Selbstnivellierung bei der Vermessung von Winkeln zu Nutze und können so reproduzierbare Winkel erstellen. Wie genau Rotationslaser mit Selbstnivellierung arbeiten, hängt von der Ausstattung und der Preiskategorie ab.

 

Je hochwertiger das Gerät, desto genauer die Nivelliergenauigkeit. Dieser Wert ist ein wichtiges Kaufkriterium und bewegt sich bei den meisten Rotationslasern zwischen 0,1 mm pro Meter und 0,05 mm pro Meter. Bei manchen Geräten werden diese Werte auch mit 1 mm/5 mm pro 10 Meter angegeben.

 


Wie funktioniert eine Selbstnivellierungsfunktion?


Die meisten Rotationslaser arbeiten mit der Pendeltechnologie. Alternativ gibt es die hochwertigere Variante mit Stellmotor. Die Pendeltechnologie setzt auf die Schwerkraft um die Laserebene exakt horizontal auszurichten. Allerdings sind Rotationslaser mit einem Pendel nicht in der Lage selbstnivellierende vertikale Laserebenen zu erzeugen. Dies können in der Regel nur die hochwertigeren Geräte mit Stellmotoren.

 

Wichtig ist die Zusatzfunktion namens Feststellfunktion. Mit dieser wird es nämlich günstigeren Modellen mit einem Pendel ermöglicht, vertikale Laserebenen zu erzeugen. Diese müssen dann allerdings penibel per Hand eingestellt werden, da hier die Selbstnivellierung nicht mehr bei der Aktivierung der Feststellfunktion funktioniert. Das gleiche gilt übrigens für das Ausmessen von Winkeln mithilfe einer Feststellfunktion.

 

Selbstnivellierende Rotationslaser mit Stellmotor arbeiten allerdings noch präziser und können eben horizontale und vertikale Lasereben Selbstnivellierend erzeugen. Bei einem vollautomatischen Modell können sogar exakt reproduzierbare Winkel automatisch eingestellt werden.

 


Wann ist es sinnvoll die Selbstnivellierungsfunktion zu deaktivieren?


Nicht immer kann die Selbstnivellierungsfunktion verwendet werden. Dies ist zum Beispiel der Fall wenn es sich um ein Modell mit Pendel handelt und Schrägen oder vertikale Dinge vermessen werden sollen. Aber auch vollautomatische Geräte können bei zu großen Winkeln an Ihre Grenzen stoßen und können nur mithilfe der Feststellfunktion diese vermessen. In beiden Fällen wäre die Selbstnivellierung deaktiviert und Sie müssen den gewünschten Winkel penibel mit einer Winkelplatte oder ähnlichen einstellen.