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Kreuzlinienlaser Selbstnivellierend: Alle Modelle im Überblick

Kreuzlinienlaser Selbstnivellierend: Alle Modelle im Überblick

Die Selbstnivellierung übernimmt das ausrichten der Laserlinie

Wann kommen selbstnivellierende Kreuzlinienlaser zum Einsatz? Und warum sind derartige Messgeräte überhaupt mit einer selbstnivellierenden Funktion ausgestattet? Nivelliergeräte werden im Innenausbau und im Trockenbau eingesetzt.

 

Die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten für einen selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser sind breit gefächert. Verwendung findet das Nivelliergerät etwa bei Maler- und Tapezierarbeiten sowie beim Verlegen von Fliesen.

 

Mithilfe eines Kreuzlinienlasers können in einem rechten Winkel zwei Linien projiziert werden. Auf diese Weise entsteht ein Kreuz.

Dieses wird mit dem Laser auf ein Objekt oder auf eine Wand gerichtet. Beim Ausloten, Ausmessen oder Ausrichten sorgt die Selbstnivellierung dafür, dass sich die Linien selbst ausrichten. Dies gilt sowohl für vertikale als auch für horizontale Linien.

 


Die beliebtesten Selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser


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Was bewirkt eine Selbstnivellierfunktion?


Bei den meisten Messarbeiten werden exakt senkrechte und waagrechte Linien erwartet bzw. vorausgesetzt. Eine Selbstnivellierungsfunktion ist somit in vielen Fällen bei messsicheren Geräten unverzichtbar.

 

Der Kreuzlinienlaser arbeitet in puncto Selbstnivellierung methodisch. Mittels eines Pendels erfolgt die Selbstnivellierung. Das Pendel richtet sich, bedingt durch die Erdanziehungskraft, genau dem Erdmittelpunkt hin. Die Laserdioden richten sich also frei nach der Schwerkraft.

 

Das Messgerät nutzt ein schwingendes Pendel, woran die Laserdioden angebracht sind. Das bewirkt, dass durch das stetige Selbstnivellieren die vom Messgerät ausgestrahlten Linien exakt horizontal und vertikal verlaufen.

Die Selbstnivellierung richtet den Laserstrahl automatisch in Waage aus

 

Somit sind die ausgerichteten Linien immer gerade. In der Regel kann die Selbstnivellierungsfunktion nur wenige Grad ausgleichen. Im Gegensatz zum subjektiven optischen Eindruck täuscht sich diese Messtechnologie so gut wie nie. Bei selbstnivellierenden Kreuzlinienlasern werden im Normalfall keine manuellen Einstellungen ausgeführt.

 


Wie funktioniert die Selbstnivellierung?


Die Selbstnivellierung funktioniert bei einer Schräglage. Das Pendel muss sich automatisch ausrichten können. Daher darf das Pendel nicht an den Innenseiten des selbstnivellierenden Kreuzlinienlasers anschlagen. Die Selbstnivellierfunktion bewirkt, dass die Laserlinien immer senkrecht bzw. waagrecht ausgestrahlt werden. Dadurch wird jede noch so kleine Unebenheit automatisch ausgeglichen.

 

Der Selbstnivellierbereich liegt bei einem guten Gerät bei plus/minus drei bis vier Grad. Mit einem selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser kann quasi auf Knopfdruck ein x-beliebiger Höhepunkt am anvisierten Objekt oder an der Wand aufgezeigt werden. Ein Kreuzlinienlaser braucht für die Selbstnivellierung nach dem Einschalten nur wenige Sekunden. Der Laser muss sich erst einstellen, um sich dann selbst zu nivellieren. Daraufhin kann die Arbeit mit dem Vermessungsgerät beginnen.

 

 


Die Nachteile eines selbstnivellierenden Kreuzlinienlasers


Das Messgerät kann durch die automatische Ausrichtung genau an die gewünschte Stelle angepasst werden. Einige Aspekte können sich beim Arbeiten mit einem selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser allerdings als nachteilig erweisen, so zum Beispiel:

 

• Eine eingeschränkte Anpassung an die vorherrschenden Lichtverhältnisse zeigt sich allen voran im Außenbereich besonders wenn es sich um einen roten Laser handelt. Im Innenbereich stellt dies hingegen kein Problem dar.

 

• Fixiert und vorab positioniert, wird ein selbstnivellierender Kreuzlinienlaser in der Regel mit einem Stativ. Es besteht bei einer fehlenden Feststellfunktion oftmals nicht die Möglichkeit, Schrägen punktgenau auszumessen.

Ohne Feststellfunktion wird das Ausmessen von Schrägen erschwert.

 

• Ohne einen Empfänger beträgt bei einem gewöhnlichem Vermessungsgerät für den Heimwerkerbereich die durchschnittliche Reichweite der Laser zehn bis 15 Meter.

 


Braucht es denn unbedingt einen selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser?


Müssen akribisch genaue Arbeiten durchgeführt werden, ist ein selbstnivellierender Kreuzlinienlaser eine große Hilfe. Für Profis sind die komfortablen Geräte für gerade und präzise Arbeiten fast unerlässlich. Bei kleineren Arbeiten oder für einen Hobbyeinsatz sind die doch relativ teuren selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser aber nicht unbedingt vonnöten. Besteht eine günstige Gelegenheit, das Messgerät mithilfe eines Stativs gerade aufzustellen, dann kann auf die Funktion der Selbstnivellierung auch verzichtet werden.


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