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Raijintek Juno Pro RBW im Test


Der Raijintek Juno Pro RBW ist eine gute Option, wenn es um den Ersatz des Stock Kühlers geht.

 

Der Raijntek Juno Pro RBW ist für den Ersatz eines Intels / AMD Stock Kühlers gedacht. Dabei waren Raijintek 3 Punkte besonders wichtig, eine möglichst geringer Anschaffungspreis, bessere Leistung als die Stock Varianten und eine ansprechende Optik.

 

Alle diese 3 Punkte wurden erreicht, so können Sie diesen Kühler für 12,90€ erwerben, weist eine TDP von 105 Watt auf und bietet eine Ansprechende Optik mit einer RGB Beleuchtung.

 

Der Kühler weist zudem eine hohe Kompatibilität auf, so können Sie diesen für die handelsüblichen Desktop Chips von Intel und AMD nutzen.

 


Produkt Eigenschaften


Kaufpreis: 12,90€
TDP: 105 Watt
Lüfter Durchmesser: 120 mm
Drehzahlbereich: 400 – 1800 U/min
Lautstärke: max. 28 dB(A)
Komptabilität: Intel-Sockel: 775, 115X, 1200, 1366 & AMD-Sockel 754, 939, 940, AM2, AM2+, AM3, AM3+, AM4
Maße inkl. Lüfter: 122,5 x 122,5 x 66 mm (B x H x T)
Kühlertyp: Topblow

 


Ram Kompatibilität


Je nachdem wie der Kühler installiert wird, kann es zum Überragen des ersten Ram Slots kommen. Wird der Kühler wie in unserem Fall oben und unten eingehakt, wird bei unserem ATX Board der erste Ram Slot unbrauchbar.

 

Wenn der Kühler allerdings links und rechts eingehackt wurde, kann dieser ein Stück nach links oder rechts geschoben werden. So ist es möglich den ersten Ram Slot zu verwenden. Sie sollten vor dem Kauf allerdings trotzdem darauf achten, wie viel Platz zwischen dem CPU-Sockel und den Ram Slots liegt.

 

Etwas Abhilfe würde es bringen, den Kühler links und rechts einzuklinken.

Der Lüfter Ragt deutlich über den ersten Ram Slot

 


Lieferumfang


Im Lieferumfang enthalten ist: Der Kühler an sich, der Montierungsring, 8x „Pins“ für die Montage und Wärmeleitpaste in einer kleinen Tüte. Die Montageanleitung befindet sich aufgedruckt auf dem Karton.

 

Dies spart nicht nur in den Herstellungskosten ein paar Cents, sondern schont gleichzeitig die Umwelt. Somit ist im Lieferumfang alles enthalten, was für die korrekte Montage benötigt wird.

Im Lieferumfang ist alles für die Montage enthalten.

 


Die Montage:


Für die Montage wird keine Backplat benötigt, trotzdem empfehlen wir die Montage des Kühlers außerhalb eines Gehäuses. Denn die Montage des Kühlers auf den Montagering gestaltet sich durchaus anspruchsvoller, wenn diese in einem Gehäuse vorgenommen wird.

 

Zudem muss darauf geachtet werden, welche Seite des Kühlers zuerst eingehackt wird. Denn auf der einen Seite ist ein kleiner Hebel, welcher das Einhaken der Seite erleichtert / ermöglicht. Dieser fehlt auf der anderen Seite. Sollten Sie also die Seite mit dem Hebel zuerst einhaken, kann der Kühler nur sehr schwer bis gar nicht installiert werden.

 

Dies ist mit das Wichtigste, worauf Sie beim Einbau achten müssen.

 

Die Montage unterteilt sich dabei in 2 bzw. 3 Schritte für Intel. Bei Intel müssen Sie als erstes den Montagering am Mainboard anbringen. Hierfür stecken Sie die durchsichtigen Plastik Klips an die richtige Position im Montagering.

 

Die richtige Position können Sie aus der Beschriftung des Montageringes entnehmen. Danach stecken Sie den Ring auf das Mainboard und drücken die durchsichtigen Pins mit etwas Kraft in das Board.

 

Die Anleitung ist auf dem Karton gedruckt.

 

Anschließend müssen die schwarzen Pins in die durchsichtigen Clips gesteckt werden. Hiermit werden die durchsichtigen Clips am Ende auseinander gedrückt, wodurch eine sehr stabile Montage entsteht.

 

Bei der AMD Montage entfällt die Installation des Montageringes, denn der AMD Sockel besitzt von Werk aus die benötigten Einhakpunkte.

 

Als nächstes muss die Wärmeleitpaste aus der kleinen Tüte auf die CPU aufgetragen werden. Jetzt kann auch schon der Kühler mithilfe der Einhakpunkte fixiert werden. Dies gestaltet sich allerdings in unserem Fall als Geduldsprobe. Vergessen Sie zudem nicht die Plastikfolie vom Sockel des Kühlers abzuziehen.

 

 


Temperaturmessung – Unser Testsystem


Unser Testsystem befindet sich in dem Nova Mesh SE Gehäuse von BitFenix.

 

Wir verzichten an dieser Stelle bewusst auf eine Open-Testbench, um eine möglichst realistische Temperaturmessung zu erhalten.

 

Zudem werden die Gehäuselüfter mit einer festen Spannung betrieben, so kommen keine weiteren Variablen hinzu.

Der CPU Kühler sollte unserer Meinung nach nur für CPUs mit maximal 65 Watt TDP eingesetzt werden.

 


Eckdaten unsers Testsystems


CPU: i7-3770k
Mainboard: ASUS P8Z77-V LX2
Arbeitsspeicher: Crosair DDR3 – 1600 MHz
Grafikkarte: Palit Geforce GTX 770
Gehäuse: BitFenix Nova Mesh SE
Installierte Lüfter: 2x 120 mm Lüfter in der Front / 1x 120 mm Lüfter am Heck
Netzteil: be quiet! Pure Power L8 CM 630Watt

 


Temperaturmessung


Die Umgebungstemperatur bei der Messung betrug 20 – 21°C. Die 3 Lüfter im Gehäuse wurden mit 5 Volt betrieben, so dass keine weiteren Variabel bei der Messung hinzukommen. Die Daten wurden mit HWinfo ausgelesen.

 

Die ausgelesenen Temperaturen

bei 20 – 21°C Umgebungstemperatur

 

Idel:

CPU Package Temperaturen: ca. 40 -43°C

CPU Package Power: ca. 13 – 17 Watt

Last:

CPU Package Temperaturen: ca. 103°C

CPU Package Power: ca. 75,6 Watt

 


Lautstärkeempfindung


Egal ob im Idel Betrieb oder unter Voll-Last, der CPU-Kühler war unserer Meinung immer angenehm leise. Zudem gab es auch keine Nebengeräusche des Lüfters, welche uns störend aufgefallen wären.

 

Allerdings hätten wir uns auf den Blick der Temperaturen schon etwas mehr Umdrehungen des Lüfters gewünscht. Denn die CPU hat über 100°C erreicht und hat die Leistung verringert, um nicht dem Hitzetod zu sterben. Auch wenn eine höhere Umdrehungszahl die Lautstärke in die Höhe getrieben hätte.

 


Unser Lautstärke / Temperatur Test auf Video


 

 


Verarbeitungsqualität


Der CPU-Kühler weist eine gute Verarbeitungsqualität auf. Er besitzt keine scharfen Ecken und weist hochwertige Oberflächen auf.

 

So sind die Kühl Lamellen mit schwarzer Farbe versehen und die RGB Leds unter mattem Plastik verbaut. Alles in allem macht der Kühler auf uns einen sehr hochwertigen Eindruck.

 

Allerdings wirkt der Schalter zum Ein-, und Ausschalten der LEDs etwas empfindlich auf uns. Dieser entspricht deshalb nicht ganz dem Level des Kühlers.

Es gibt keine scharfe Kanten an dem Kühler, dies können oftmals nicht einmal hochpreisige Modelle erreichen.

 


Aufbau des Kühlers


 

Der Aufbau des Kühlers ist dabei die simpelste Art wie ein Kühler gebaut werden kann. Es wurde mehrere dünne Aluminiumbleche zusammengepresst, welche dann am Ende aufgefächert werden. Die Aluminiumbleche bzw. Finnen werden dann in der Mitte durch Nieten fest miteinander verbunden.

 


Der RGB Effekt


Der RGB Effekt ist wohl der größte Plus Punkt des Kühlers, wenn darauf Wert gelegt wird. Wichtig zu wissen ist, dass es sich die Farben nicht einstellen lassen.

 

Sondern es wird dauerhaft ein Rainbow Effekt erzeugt. Mit dem Schalter können Sie lediglich entscheiden, ob die LEDs an oder ausgeschaltet werden können.

 

Die einzelnen Farben leuchten sehr hell und sind somit auch bei Tageslicht gut zu erkennen. Unserer Meinung nach ist der Effekt am besten hinter „Tinted Glass“. So ist er nämlich in der Nacht nicht zu hell und am Tag immer noch gut erkennbar.

 

Der RGB Effekt lässt sich nicht einstellen und ist dauerhaft auf dem „Rainbow“ Modus.

Wir finden den RGB Effekt durchaus gelungen.

 

Insgesamt besitzt der Kühler 15 Leds, welche unter einem matten und durchlässigen Kunststoff verbaut sind.

 

Dadurch wird das Licht gleichmäßig verteilt, welches für eine gute Optik sorgt und die einzelnen Lichthöfe nicht zu stark werden lässt.

 


Mögliche Einsatzgebiete


Besonders „Gamer“, welche eine CPU mit einer TDP von ca. 65 Watt besitzen, werden mit diesem Kühler glücklich. Denn dann werden kühle Temperaturen mit angenehmer Akustik erreicht. Also sollte der Kühler derzeitig eher für AMD Prozessoren verwendet werden, da diese keine allzu hohe TDP aufweisen. Ein i5-11600K besitzt nämlich bereits eine TDP von 125 Watt, welche den Kühler überfordern könnte.

 


Unsere Wertung